Insel Kos Alfa-Horse Anfahrt 

   Reiten auf der Insel Kos

Strandreiten?

Im Prinzip nichts dagegen einzuwenden. Jeder, der etwas am Strand auf Kos unternehmen will, benötigt eine Lizenz für sein Gewerbe. Die Strände sind öffentlich, es gibt also keine Privatstrände. Es gibt Lizenzen für Surfstationen, Cafebars, Motorbootfahren, Jetski, usw.

Es gibt sehr belebte Strände, beispielsweise die Küste zwischen Mastichari-Marmari-Tigaki, für die keine unfallträchtigen Sport- oder Leisureangebote eine Lizenz erhalten. So gibt es auch keine Lizenz fürs Strandreiten. Gewerbeausübung ohne Lizenz fallen in Griechenland unters Strafrecht (criminal act) und werden mit Geld- und/oder Gefängnisstrafe geahndet. Natürlich deckt auch ein Versicherungsvertrag keine Unfälle, die bei der Ausübung krimineller Tätigkeiten geschehen.

Pferde werden in Griechenland juristisch wie "Fortbewegungsmittel", also Autos, Motorräder, usw., eingestuft. Diese dürfen somit lediglich öffentliche Strassen benützen, und der Strand ist keine Strasse.

Unappetitlich sind nicht nur die Hinterlassenschaften der Pferde am Strand und im Wasser; unappetitlich ist auch der griechische Reitstall "Salt Lake Riding", das Material und die Pferdehaltung. 

Siehe: http://cos-island.info/eb3/eb3-saltlakeridingkos.htm

Angeboten werden ausserdem Ritte um den Salzsee. Der Salzsee ist Naturschutzgebiet und somit für alle "Fortbewegungsmittel" gesperrt.

Wir haben uns bemüht, den vermeintlichen Konkurrenten objektiv zu beschreiben; Sie können sich ja selbst ein Bild machen.

Interessant ist eigentlich nur, warum die griechische Wasserschutzpolizei, die für die Einhaltung der Ordnung an Stränden verantwortlich ist, nicht einschreitet. Im Zuge der Griechenlandkrise haben Sie ja sicher viel über griechische Beamte gehört und gesehen. 
Deshalb ist es auch etwas komplizierter Humor, wenn wir über folgenden Vorfall berichten: 2009 trampelten Pferde über eine Sonnenliege, auf der einer GRIECHIN lag. Da wurde der Amtsschimmel aktiv und hat tatsächlich ein richtiges Schreiben verfasst und an alle Pferdebesitzer auf Kos verteilen lassen, aus dem hervorgeht, dass Strandreiten, bla, bla, nicht erlaubt ist. Präsenz der Ordnungshüter am Strand? Fehlanzeige.
Jährlich werden mehrere -auch unbeteiligte- Touristen durch Pferde am Strand verletzt, das interessiert niemanden.

Niemanden? Machen Sie Fotos und beschweren sich bei der Reiseleitung; schliesslich haben Sie keinen Abenteuerurlaub gebucht. Das wird wohl nicht viel bringen, aber "Geld zurück" kann auch die Veranstalter indirekt dazu zwingen, nicht mehr wegzusehen.
 

 

 

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie einen Termin mit uns vereinbaren wollen. Oft in etwas weniger gehobenen Hotels regiert das Bakschisch, da stehen nicht Sie im Vordergrund, sondern ihre Kopfprämie. Prüfen Sie gleich, ob Sie wirklich einen Termin bei uns gebucht haben. Gäste in den letzten Jahren wurden zum Reiten in dreckige Ställe zu verwahrlosten Pferden irgendwo in der Pampa gebracht. Solche miesen Angebote können sich halten, da für Geld im saisonalen Tourismus fast alles gemacht wird.
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